Osterfeuer 2.0 Next Generation

Unter dem Motto „Osterfeuer 2.0:  Next Generation – Das etwas andere Osterfeuer“ lief das Osterfeuer der Feuerwehr Barendorf ab. Das Fest wurde dieses Mal nicht mit einem großen Osterfeuer gefeiert, sondern mit Feuertonnen, die über das gesamte Gelände der Feuerwehr verteilt waren. Mehrere hundert Besucher bewiesen den Brandschützern, dass diese Idee wirklich zukunftssicher ist.

Die Jugendfeuerwehr verkaufte auch dieses Jahr wieder ihre selbstgebastelten Osterhasen, dieses Mal aber für einen guten Zweck. Unter der Überschrift: „Ein Dorf geht Hand in Hand“ sammelten sie Spenden für ein vor kurzem verunglücktes junges Mädchen aus Barendorf und für ihre Familie. Die 17jährige wurde Ende Februar ohne eigenes Verschulden mit ihrem Fahrrad von einem schleudernden Auto auf der B216 erfasst und schwer verletzt. Um die Familie während ihrer schweren Zeit ein wenig zu unterstützen, wird ihnen die stolze Summe von 1120 Euro überreicht werden.

Trotz diesem ernsten Hintergrund stand aber auch die Geselligkeit im Fokus der Veranstalter. Neben kalten und heißen Getränken, Bratwurst, Stockbrot und Nackensteak, sorgte die Livemusik von Guido Hein und Matthias Konrad für Stimmung und lud auch den einen oder anderen zum Mitsingen ein. Um 0:00 Uhr wurde pünktlich die Veranstaltung beendet und sowohl die Besucher als auch die Feuerwehr Barendorf zeigten sich mit ihrem „Osterfeuer 2.0 – The Next Generation“ mehr als zufrieden.

Ein einsatzreiches Jahr

 Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Barendorf konnte Ortsbrandmeister Jens Könke über ein mit vielen Einsätzen gefülltes Jahr 2017 berichten.

Insgesamt 38 Mal mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr ausrücken, davon waren 23 Hilfeleistungen, zwölf Brandeinsätze und drei Fehlalarme. Besonders tragisch war ein Verkehrsunfall im Januar 2017, bei dem ein PKW auf der Brücke des Elbeseitenkanals mit einem Kleintransporter zusammen stieß. Dabei wurde der PKW-Fahrer getötet und die Insassen des Kleintransporters schwer verletzt.

Aber auch der Brand im Altenheim Linda in Vastorf forderte die Brandschützer, hier musste neben der Brandbekämpfung noch die Evakuierung der über 50 Heiminsassen durchgeführt werden.

So entstanden durch Einsatz-, Übungs- und Arbeitsdienststunden eine stattliche Anzahl von 7510 Stunden, die die Feuerwehrmitglieder zum Wohle der Bevölkerung abgeleistet haben.

Erfreuliche Zahlen gibt es im Bereich der Mitgliederentwicklung, so kann sich die Einsatzabteilung auf zur 50 Kameradinnen und Kameraden verlassen. Bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr sind jeweils 21 Mitglieder tätig.

Bei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr konnten vier die Leistungsstufe der Jugendflamme 2 und sieben die Leistungsstufe der Jugendflamme 3 erhalten. Besonderes Highlight bei der Kinderfeuerwehr war das Kreiszeltlager, dass im vergangen Jahr in Bad Fallingbostel stattfand.

 Befördert wurde Friedemann Ries zum Oberfeuerwehrmann, Matthias Konrad und Jugendfeuerwehrwart Stephan Jörß zu Hauptfeuerwehrmännern und Cordt von Brandis zum ersten Hauptfeuerwehrmann.

Gemeindebrandmeister Olaf Wildung beförderte die Gemeindekinderfeuerwehrwartin Michaela Stein und den stellv. Gemeindejugendwart und gleichzeitig 2. Stellvertretenden Ortsbrandmeister Lars Köhler in den Dienstgrad Löschmeisterin bzw. Löschmeister. Aber auch Ortsbrandmeister Jens Könke konnte sich über eine Beförderung freuen, er wurde zum Brandmeister ernannt.

Geehrt wurden Mathias Ratz und Theodor Mross für 25jährige und Jens Petersen für 40jährige Mitgliedschaft. Außerdem erhielt Hans Riechert die Ehrennadel der Feuerwehr Unfallkasse.

 Die erfolgreiche Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr unter der Führung von Sven Ballay bekam ebenfalls eine Auszeichnung. Zwölf Wettkämpfer erhielten die Leistungsspange in Bronze. Außerhalb der „offiziellen Ehrungen“ erhielten noch sieben Kameraden das Deutsche Sportabzeichen.

Am Ende der Veranstaltung dankte die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Brigitte Merz allen Feuerwehrangehörigen für ihr ehrenamtliches Engagement.

 

1.Foto:

hinten 3. Reihe v..l: Friedemann Ries, Matthias Konrad

hinten 2. Reihe v..l: Stephan Jörß, Cordt von Brandis

hinten 1. Reihe v..l: Lars Köhler, Michaela Stein

vorne v.l.: Jens Könke, Theodor Mross, Mathias Ratz, Hans Riechert, Jens Petersen

 

2.Foto: Wettbewerbsgruppe

hinten 3.Reihe v.l.: Björn Dziedzic,Joris Labatz, Lennard Maneval

hinten 2.Reihe v.l.: Bendikt Weers, Florian Bahr

hinten 1.Reihe v.l.: Hartwig Allmer, Kira Jörß, Benjamin Bahr

vorne v.l.: Sven Ballay, Michel Prey, Michael Maneval, Michaela Stein


Schneller Einsatz verhindert Schlimmeres

 

Einsatz für die Feuerwehr Barendorf am Samstag um 12.10 Uhr. Die Alarmmeldung: „Entstehungsbrand im Friedwald von Barendorf“. Da gerade Arbeitsdienst bei der Feuerwehr war, konnten die Fahrzeuge zwei Minuten nach Alarmierung schon ausrücken und den Kleinflächenbrand sofort ablöschen. Wäre das Feuer später entdeckt worden hätte es sich im trockenen Wald (zurzeit herrscht die Waldbrandgefahrenstufe 3) schnell ausgebreitet.

Die Feuerwehr konnte nach 20 Minuten wieder einrücken.