Rauchmelder sind Lebensretter

Informationen rund um den Rauchmelder gab es am Freitag, den 13. November  vor dem Supermarkt in Barendorf.

Am „Tag des Rauchmelders“ informierte die Barendorfer Feuerwehr interessierte Mitbürger über die Notwendigkeit von Rauchmeldern.

„Es geht hier nicht darum Rauchmelder zu verkaufen, das ist nicht die Aufgabe der Feuerwehr“, so Andreas Bahr,“ wir wollen nur informieren und das Bewusstsein der Bevölkerung wecken, dass auch für sie dieser Lebensretter eine gute Investition ist“.

In  Punkto Verbreitung und Installation von Rauchmeldern ist Deutschland noch ein „Entwicklungsland“.

Die Notwendigkeit und ab 31.12.2015 die Pflicht, einen Rauchmelder zu installieren ist noch nicht in das Bewusstsein der Bevölkerung eingedrungen. Kein Autofahrer würde heutzutage ein Fahrzeug ohne Airbags kaufen und obwohl diese Lebensretter nicht Pflicht sind, wird dafür sinnvollerweise viel Geld investiert. Also warum nicht für deutlich weniger Geld die Sicherheit im eigenen Hause erhöhen.

Die Gefahr des Brandrauches wird immer wieder unterschätzt, schon 2-3 tiefe Atemzüge können tödlich sein und wenn man schläft ist „das“ schnell passiert. Nur rund 35% der Brände entstehen nachts, aber rund 70% der Brandopfer sterben nachts und der überwiegende Teil stirbt am Brandrauch.

Am Informationsstand der Feuerwehr gab es Informationen zu den richtigen Installationsorten und über die gesetzlich vorgeschriebene Mindestanforderung bei der Ausstattung eines Hauses. Diese Informationsbroschüren gab es natürlich zeitgemäß  auch in den Sprachen Arabisch, Serbisch, Türkisch und Russisch.

 Fazit für diesen Tag: Jeder Tag ohne Rauchmelder könnte der „Eine“ zu viel sein.