Zu einem Großflächenbrand zwischen Horndorf und Rohstorf mussten sieben Feuerwehren der Samtgemeinde Ostheide am Sonntagnachmittag ausrücken.

Eine ca. sieben Hektar große Fläche hatte vermutlich beim Mähen Feuer gefangen. Durch die Trockenheit und den aufkommenden Wind stand die Fläche binnen kurzer Zeit komplett in Flammen. Die alarmierten Feuerwehren bauten sofort Riegelstellungen auf, um ein Ausbreiten des Feuers in den Wald und zur anderen Straßenseite zu verhindern. Die Brandschützer bekamen so den Brand binnen kurzer Zeit unter Kontrolle. Nach ca. 90 Minuten waren auch die letzten Brandnester gelöscht. Die Mäharbeiten konnten auf dem geretteten Feld weitergehen.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehren: Barendorf, Bavendorf, Holzen, Neetze, Reinstorf, Vastorf und Wendhausen mit ca. 70 Feuerwehrkräften.

Um 15.45 Uhr wurden die Feuerwehren Barendorf, Wendisch Evern, Reinstorf, Neetze und Vastorf alarmiert.

Auf dem Truppenübungsplatz bei Wendisch Evern kam es aus unbekannter Ursache zu einem Flächenbrand. Rund fünf Hektar Grasfläche brannten, als die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Mit drei Tanklöschfahrzeugen und drei Löschfahrzeugen wurde die Brandbekämpfung von mehreren Seiten eingeleitet.

Ebenfalls vor Ort war der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Ostheide und unterstützte die Einsatzkräfte logistisch.

Mittels Pendelverkehr wurde die Wasserversorgung hergestellt. Nach drei Stunden war der Einsatz inklusive Nachlöscharbeiten beendet. Die 60 Einsatzkräfte waren auf Grund der hohen Außentemperaturen und der Hitze durch den Brand komplett durchgeschwitzt.

Tragischer Unfall auf der B 216

 

Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es in den heutigen Morgenstunden. Die Feuerwehr Barendorf wurde alarmiert mit dem Einsatzstichworten: „VU B216; brennt PKW, Radfahrerin verletzt“.

Um 6:45 Uhr kam der Fahrer eines Hyundai, zwischen Barendorf und dem Elbeseitenkanal, beim Überholvorgang ins Schleudern. Da die Überholspur mit Schneematsch bedeckt war, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte frontal gegen einen Baum. Das Tragische dabei war, dass er dabei eine Radfahrerin die auf dem neben der Straße führenden Radweg fuhr, mit voller Wucht erfasste und diese dabei mehre Meter durch die Luft geschleudert wurde. Dabei erlitt sie schwerste Verletzungen. Sie wurde durch den Notarzt in Narkose versetzt und künstlich beatmet. Der Fahrer des PKW hatte einen Schock und leichtere körperliche Verletzungen. Beide wurden in das Klinikum Lüneburg gebracht. Das notfallmedizinisch geschulte Personal der Feuerwehr Barendorf versorgte den verletzten Fahrer mit einer Infusion und betreute diesen bis zum Eintreffen des zweiten RTW. Der PKW-Brand wurde bereits von Ersthelfern gelöscht, so dass die Feuerwehr nicht mehr tätig werden musste. Außer der Versorgung des verletzten Fahrers reinigte die Feuerwehr die Bundestraße und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Die B 216 blieb während des Einsatzes und der folgenden Sachverständigen-Aufnahme voll gesperrt.